Publicação
Feste verbindungen aus adjektiven und verben im Deutschen und ihre portugiesischen entsprechungen (unter besonderer berücksichtigung der raumadjektive)
| Resumo: | Diese sprachwissenschaftliche Arbeit ist eine Analyse der semantischen und syntaktischen Eigenschaften der Raumadjektive im Deutschen, die mit den entsprechenden Verben feste Verbindungen bilden. Bei dem erstellten Korpus handelt es sich dabei um die Adjektive breit, dick, dünn, eng, fern, flach, gerade, groß, hoch, klein, kurz, kürzer, lang, leer, nahe, näher, nieder, niedrig, schief, tief, voll, weit und weiter und um Verben, die im Satz grundsätzlich als Vollverben fungieren – mit Ausnahme der Verben sein und werden sowie der Modalverben. Dabei muss betont werden, dass es sich bei dem Korpus um eine Auswahl von Idioms handelt, damit der Rahmen dieser Arbeit in gewisser Hinsicht beschränkt gehalten wird. Nach einer eingehenden Untersuchung der semantischen Merkmale sowohl der Verben als auch der Adjektive in diesen idiomatischen Ausdrücken ist festzustellen, dass beide Wortkategorien (insbesondere die Adjektive) ihre ursprüngliche Wortbedeutung transformieren. Dabei ist bezüglich der Erfassung der syntaktischen Eigenschaften der Adjektive zu erwähnen, dass diese nicht immer klar gefasst werden können. In den Ausdrücken übernehmen die Adjektive in der Regel eine prädikative oder eine adverbale Funktion, wobei zu betonen ist, dass die attributive Funktion in vereinzelten Beispielen nicht völlig auszuschlieβen ist. Bei der Gegenüberstellung der festen Verbindungen des Deutschen mit den portugiesischen Übersetzungen ist festzuhalten, dass in einzelnen Beispielen volläquivalente oder teiläquivalente Entsprechungen zu registrieren sind. Da aber für die Sprachstruktur des Portugiesichen die Kombination Adjektiv-Verb – von einigen Ausnahmen abgesehen – nicht vorgesehen ist, operiert diese Sprache hauptsächlich mit anderen linguistischen Mitteln (Wortkategorien und -strukturen, syntaktische Strukturen, Paraphrasierungen, etc.), um die idiomatischen Ausdrücke des Deutschen wiederzugeben. |
|---|---|
| Autores principais: | Furtado, Marco António Cerqueira Mendes |
| Ano: | 2006 |
| País: | Portugal |
| Tipo de documento: | dissertação de mestrado |
| Tipo de acesso: | acesso aberto |
| Instituição associada: | Universidade do Minho |
| Idioma: | alemão |
| Origem: | RepositóriUM - Universidade do Minho |
| Resumo: | Diese sprachwissenschaftliche Arbeit ist eine Analyse der semantischen und syntaktischen Eigenschaften der Raumadjektive im Deutschen, die mit den entsprechenden Verben feste Verbindungen bilden. Bei dem erstellten Korpus handelt es sich dabei um die Adjektive breit, dick, dünn, eng, fern, flach, gerade, groß, hoch, klein, kurz, kürzer, lang, leer, nahe, näher, nieder, niedrig, schief, tief, voll, weit und weiter und um Verben, die im Satz grundsätzlich als Vollverben fungieren – mit Ausnahme der Verben sein und werden sowie der Modalverben. Dabei muss betont werden, dass es sich bei dem Korpus um eine Auswahl von Idioms handelt, damit der Rahmen dieser Arbeit in gewisser Hinsicht beschränkt gehalten wird. Nach einer eingehenden Untersuchung der semantischen Merkmale sowohl der Verben als auch der Adjektive in diesen idiomatischen Ausdrücken ist festzustellen, dass beide Wortkategorien (insbesondere die Adjektive) ihre ursprüngliche Wortbedeutung transformieren. Dabei ist bezüglich der Erfassung der syntaktischen Eigenschaften der Adjektive zu erwähnen, dass diese nicht immer klar gefasst werden können. In den Ausdrücken übernehmen die Adjektive in der Regel eine prädikative oder eine adverbale Funktion, wobei zu betonen ist, dass die attributive Funktion in vereinzelten Beispielen nicht völlig auszuschlieβen ist. Bei der Gegenüberstellung der festen Verbindungen des Deutschen mit den portugiesischen Übersetzungen ist festzuhalten, dass in einzelnen Beispielen volläquivalente oder teiläquivalente Entsprechungen zu registrieren sind. Da aber für die Sprachstruktur des Portugiesichen die Kombination Adjektiv-Verb – von einigen Ausnahmen abgesehen – nicht vorgesehen ist, operiert diese Sprache hauptsächlich mit anderen linguistischen Mitteln (Wortkategorien und -strukturen, syntaktische Strukturen, Paraphrasierungen, etc.), um die idiomatischen Ausdrücke des Deutschen wiederzugeben. |
|---|